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RACE-NEWS
13. Februar 2017
Koasalauf Tirol

Nachdem der Tannheimer Tal Skitrail einfach nur Spaß gemacht hatte, war klar, dass dies nicht der letzte Skiwettkampf in diesem Winter sein sollte.
Die Wettervorhersage war ähnlich gut wie für Tannheim und so ging es am 10.2. nach Tirol. In St. Johann fand der 45. Koasalauf statt. Der Skitrail hat seinen Namen vom Wilden Kaiser, dem Koasa, und so durfte ich bei der Siegerehrung auch auf dem Kaiserthron Platz nehmen. Aber der Reihe nach.
Samstag war das Wetter traumhaft. Schon beim Start der Klassikläufer brannte mir die Sonne im Rücken. Beim anschließenden Strecken- und Skitest musste ich ein paar Lagen ausziehen, es fühlte sich sommerlich warm an. Da das Wetter so toll war und wir uns für den folgenden Tag nichts ausrechneten, nutzen wir die super Bedingungen für eine 3-stündige Tour auf Ski. Alleine dafür hatte sich die lange Fahrt in den Süden schon gelohnt.
Am nächsten Tag ging es um 10 Uhr auf die Strecke. Wir 50 km-Skater starteten gemeinsam mit den 28km-Läufern und den 8 km-Läufern. Am Start standen 1000 Skiläufer und nach dem Startschuss wurde es mächtig eng. Die ersten drei Kilometer ging es in einem hohen Tempo los. Obwohl es leicht bergan ging, zeigte die Uhr deutlich unter 3 min / km an. Doch dann wurde es immer enger und von den 18 parallelen Startspuren verengte es sich auf zwei Spuren am ersten Anstieg nach ca. 3,5 Kilometern. Nun war Stau angesagt. 2 min lang passierte rein gar nichts mehr und alles stand komplett. Als es dann endlich weiterging, fehlte schon etwas der Rhythmus. Auch im weiteren Verlauf ging es mir oft so, dass ich, sobald ich einen Rhythmus gefunden hatte und schneller wurde in eine Gruppe reinlief und nicht mehr vorbeikam. Aufgrund der schnellen Bedingungen flogen aber die Kilometer nur so dahin. An jedem kürzeren Anstieg das gleiche Phänomen, alles kam ins Stocken und das Tempo war weg. Immer wieder jemand, der mir auf die Stöcke trat oder Stöcke die unter meine Ski kamen. Ich sehnte die 25km-Marke herbei – die Streckenteilung der 50er und 28er. Von da an wurde es weniger voll und ich konnte mehr von vorne laufen. Das mag ich lieber, auch wenn ich so teilweise gegen den Wind ankämpfen musste. Dennoch lief ich immer wieder an die Spitze unserer, zum Teil 10 Läufer starken Gruppe.
Die Bedingungen waren schnell. So schnell, dass ich koordinativ einfach nicht schneller laufen konnte. Konditionell wäre noch mehr gegangen, aber immer wieder, wenn ich versuchte, das Tempo zu erhöhen, kam ich ins Stolpern. Daran merkt man halt doch, dass ich nicht von klein auf auf Ski stand und auch nicht in einer Skiregion wohne, wo ich nach Feierabend täglich meine Runde drehe. Aber Spaß macht es ja trotzdem! Zwei Kilometer vorm Schluss gab es noch mal eine kleine Tempoerhöhung und einen Kilometer vor dem Ziel wurde es nochmal schneller. Auf der Zielgeraden ließen mich dann fast alle stehen, die ich seit einer Ewigkeit hinter mir hergezogen hatte, aber Sprint und dann noch auf Ski ist halt nicht so meins. Nach 2:29 Stunden überquerte dann auch ich die Ziellinie und freute mich, als ich erfuhr, dass ich meine Altersklasse gewonnen hatte. In der Relation zur Siegerin war es auch ein besserer Lauf als noch in Tannheim. Ist doch immer wieder schön, wenn man sieht, dass man sich noch verbessert. Und einiges an Potenzial sollte auch noch da sein ;-)

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