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RACE-NEWS
23. Oktober 2016
Saisonfinale Triathlon – Duathlon – Radcross – Straßenlauf 10 km und 21,1 km

Die Triathlonsaison 2016 ist für mich schon wieder Geschichte. In den letzten Wochen war ich dennoch sportlich unterwegs.

Olympische Distanz in Murten
Ein schöner Jahresabschluss war die Olympische Distanz in Murten (Schweiz). Geplant war zwar der Start über die Mitteldistanz, aber Regen, Wind, 11 Grad und schnelle Abfahrten in den Bergen waren nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. So meldete ich vor Ort auf die Olympische Distanz um, die erst ein paar Stunden später startete. Dann war es zwar noch nicht warm, aber immerhin trocken. Mit am Start standen einige schnelle Triathletinnen, die im Schweizer Triathlon Circuit in diesem Jahr schon einige Male siegreich waren, außerdem die erste Olympiasiegerin im Triathlon und noch einige internationale Starterinnen.
Beim Schwimmen erwischte ich keinen optimalen Start, ich hatte vorher versäumt, dass das Einschwimmen bis zum Männerstart beendet werden musste. So ging ich trocken ins Wasser – das liegt mir normalerweise gar nicht. Und so verlor ich schon nach einigen Metern im aufgewühlten Murtensee die Füße der drei Schnellsten. Ich stieg mit 40 sec Rückstand auf Platz 2 bis 4 als Fünfte aus dem Wasser. Wo die Erste herkam, ist mir immer noch unklar, waren am Start nur drei vor mir und die Schnellste schwamm auf diese nochmal eine Minute heraus. Aber wirklich viel sehen konnte ich aufgrund der hohen Wellen auch nicht. Vielmehr war ich insbesondere auf dem Rückweg damit beschäftigt, mich durch das 5 min früher gestartete Männerstarterfeld zu kämpfen.
Aufgrund des unübersichtlichen Schwimmens war ich dann auch nicht ganz sicher, wo ich genau lag. Auf dem Rad waren einige Männer um mich herum, das machte es mental leichter, ein hohes Tempo zu halten, machte es doch Spaß am ersten Berg an einigen vorbei zu fliegen.
Insgesamt lief der Radpart für mich sehr gut, so gut war ich dieses Jahr noch nicht unterwegs. Sowohl am Berg als auch im Flachen hatte ich richtig Druck. Überraschenderweise holte ich jedoch keine Frau ein, wurde allerdings auch nicht überholt.
In der Wechselzone dann die Durchsage, dass ich direkt hinter der Dritten auf die Laufstrecke ging. Da ich wusste, dass sie eine starke Läuferin ist, wollte ich einfach nur dranbleiben. Kurze Zeit später überholte mich eine weitere Athletin, die nach dem Radfahren im Penalty Zelt warten musste. Sie war zu schnell unterwegs, um mit zu laufen. Nach der ersten von zwei Runden war ich allerdings an die Vierte herangelaufen. Als sie dies wahrnahm, konnte sie allerdings noch einmal beschleunigen und erreichte wenige Sekunden vor mir das Ziel.
In einem stark besetzten Feld konnte ich dennoch mit dem fünften Platz zufrieden sein. Gefühlt hatte ich meine beste Leistung in diesem Jahr abgerufen.



Gambacher Duathlon
Eine Woche nach dem Saisonende stand ich erneut an einer Startlinie. Diesmal beim Gambacher Duathlon. Athletinnen aus der Wetterau, gegen die ich bereits in der Regionalliga gestartet war, waren ebenfalls am Start und so würde es kein Einfaches werden, zu gewinnen. Nur eine Woche nach dem bergigen und harten Rennen in der Schweiz hatte ich noch ziemlich schlappe Beine. Aber ich wusste, dass meine Form gut war und wollte den obersten Platz auf dem Siegertreppchen. So ging ich dann beim ersten der beiden hügeligen 4 km-Läufe auch zügig an. Und meine größte Konkurrentin blieb direkt hinter mir. Kurz nach dem Wendepunkt bei km 2 konnte ich sie jedoch etwas abschütteln und mit einem leichten Vorsprung auf die Radstrecke gehen. Rad tat mir an dem Tag ordentlich weh, es war recht windig, wellig und der Lauf hatte die Beine schon etwas platt gemacht. Da ich mich aber mit zwei Teamkollegen battlen konnte, war es sehr kurzweilig. Beim Start des zweiten Laufs hatte ich schon einen guten Vorsprung und konnte den Sieg sicher nach Hause laufen. Einen der beiden Teamkollegen musste ich allerdings um 8 sec (vorbei) ziehen lassen, den anderen konnte ich in Schach halten :-)



Panther-Cross Braunschweig und Straßenlauf in Alfeld
Da ich mich immer noch nicht damit anfreunden kann, dass die Triathlonsaison schon vorbei ist, ging es mit einem Crossrennen-Straßenlauf-Doppelwochenende weiter.
Am Samstag fand der erste der drei Läufe zur Panther-Cross-Serie in Braunschweig statt. Da ich mich immer freue, mal wieder in der alten Heimat zu sein, wollte ich dort die Cross-Saison eröffnen. Nur einmal zuvor diesen Herbst auf dem Crossrad unterwegs, fehlte mir noch etwas die Routine und so war ich vor Ort unschlüssig, ob ich wirklich starten sollte. Drei Einrollrunden, einige überzeugende Worte von Bekannten und die trotz Regens wirklich guten Bedingungen der Strecke veranlassten mich zur Nachmeldung.
Der Regen wurde allerdings nicht weniger, sondern stärker und so weichte die Strecke beim Rennen vor mir immer mehr auf. Als unser Startschuss fiel, war es schon eine richtige Schlammschlacht. Immerhin hatte ich direkt vor dem Start noch einen Matsch-Vorderreifen bekommen. Ein Trocken-Hinterreifen war allerdings nicht die beste Wahl und so hatte ich immer wieder – selbst auf gerader Strecke – das Problem, dass mein Hinterrad permanent rutschte. Anstrengend war das Rennen dann nur bezüglich Konzentration und Technik. Konditionell wäre mehr gegangen, aber dann hätte ich ständig im Matsch gelegen. Also ließ ich es etwas ruhiger angehen und wurde dann auch noch von den führenden Frauen auf der 1,5km Runde überrundet. Es ist erstaunlich, wie entscheidend bei Cross-Rennen die richtige Materialwahl ist. Ich versuchte, hinter den Führenden herzufahren, aber in den Kurven hatte ich einfach keine Chance und war sofort einige Meter weg. Trotzdem hat es Spaß gemacht, Lehndorf ist einfach ein schöner Kurs. Wenn ich ihn auch anfangs total unterschätzt hatte.

Am Tag der deutschen Einheit, zwei Tage nach dem Crossrennen, wollte ich noch mal einen schnellen 10er laufen. Das schöne Wetter der Vorwoche hatte sich allerdings verabschiedet und so war es kühl bei 10 Grad, windig und die Straße noch ziemlich feucht und die Luft auch. Nicht so mein Wetter und auch der plötzlich auftauchende Berg in der Alfelder City war keine positive Überraschung für eine schnelle Zeit. Trotzdem konnte ich den Sieg deutlich nach Hause laufen und dann gab’s erstmal warmen Tee zum Aufwärmen. 







Mainuferlauf Offenbach
Die Wettervorhersage war vielversprechend und der Tag sollte sich später auch als wunderschöner Oktobertag entpuppen. Am Start war es allerdings noch empfindlich frisch und auch im Laufe des Wettkampfs wurde mir – wie auch schon in Alfeld beim 10er – nicht wirklich warm. Einstellige Temperaturen bei grauem Himmel sind einfach nichts für meine Muskulatur.

Drei Minuten nach 10 Uhr fiel dann der Startschuss für den Lauf am Main entlang von Offenbach bis fast nach Hanau und wieder zurück. Mein Ziel war ein relativ gleichmäßiges Tempo. Dies gelang mir die ersten 16 km auch ganz gut. Dann bekam ich muskuläre Probleme im Oberschenkel und musste etwas herausnehmen. So vergab ich dann auch die Sub 1:30-Zeit. Trotzdem ein schöner Abschluss eines einwöchigen Urlaubs mit viel Sport.


Foto: Adi Kohr

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