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RACE-NEWS
9. August 2016
Dritter Saisonsieg am Silbersee

Dritter Saisonsieg – es wird :)

Nachdem mich die letzte Woche eine Wespe mit leichter Blutvergiftung niedergestreckt hatte, musste ich die ursprüngliche Wettkampfplanung für das Wochenende verwerfen. Ein Wettkampf am Samstag wäre zu früh gekommen und eine Kurzdistanz traute ich mir auch noch nicht wieder zu.
So ging es ganz spontan zum Frielendorfer Silbersee Triathlon. Da ich die Gegend sehr gut kenne, fühlte es sich ein bisschen wie ein Heimrennen an.
Als der Startschuss zum Schwimmen fiel, hatte ich die Schwimmbrille noch nicht aufgesetzt. So plötzlich kam das Startsignal und überraschte einige. Bis ich los schwamm, war vor mir schon ein einziges Chaos. Die ersten 250 m benötigte ich, um in eine annähernd passable Position zu schwimmen und aus dem „Gehaue“ heraus zu kommen. Zwischen der ersten und der zweiten Boje schwamm ich dann an der ersten Verfolgergruppe vorbei und hatte an der zweiten Boje nur noch ca. 25m vor mir die vier Führenden. Ca. 100m vor dem Schwimmausstieg war ich dann an den Führenden dran und ruhte mich noch etwas im Wasserschatten aus. Als erste Frau lief ich den steilen Anstieg hoch zur Wechselzone. Nach kleineren Problemen beim Ausziehen des Neos und dann noch beim Aufsteigen aufs Rad, ging es auf die hügelige Radstrecke. Da ich wusste, dass sich die Vorjahressiegerin aus Baunatal im Rennen befindet, die ich bereits aus der Regionalliga kenne, ging ich davon aus, am langen Anstieg eingeholt zu werden. Es überholten mich zwar etliche Männer, aber am Wendepunkt konnte ich erkennen, dass ich noch etwa 100m Vorsprung hatte. Die nächsten zwei Drittel der Radstrecke mit Bergab- und Flachstücken kam mir auf dem Zeitfahrrad mehr entgegen und so konnte ich die Führung bis zur zweiten Wechselzone behalten. Nun folgte noch eine ebenso hügelige Laufstrecke. Die erste Hälfte ging tendenziell bergab und so wollte ich wenigstens bis zum Wendepunkt vorne bleiben. Ich hatte keine Ahnung, wie nah die Verfolgerinnen hinter mir waren. Am Wendepunkt sah ich dann, dass ich einen komfortablen, aber keinen riesigen Vorsprung hatte. Nun durfte ich bergauf – nicht so meine Stärke – nicht locker lassen. Am Ende des Anstiegs in der Rechtskurve ein kurzer Blick zurück und da wusste ich, dass es reicht für den letzten Kilometer bis ins Ziel. So war es mit 49 Sekunden Vorsprung und dem dritten Saisonsieg wieder ein erfolgreiches Wochenende.

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