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RACE-NEWS
20. Juli 2016
Velburger Kirchweihtriathlon zur Einstimmung auf die Challenge Roth
Die Challenge Roth ist immer wieder ein besonderes Ereignis und als sich Australier meines Triathlon-Vereins in Melbourne als Starter ankündigten, wollte ich dies zum Anlass nehmen, mal wieder live vor Ort mitzufiebern. Damit ich Sonntag aber nicht wie auf heißen Kohlen an der Strecke stehen würde und selbst unbedingt dabei sein wollte, ging es am Samstag ins nahe gelegene Velburg, wo ich bei einer hügeligen Kurzdistanz startete. Vor Ort traf ich auch meine Teamkollegin Julia, die aus demselben Grund für das Event gemeldet hatte.

Ein Blick auf den „See“, eher ein großer Gartenteich, irritierte mich dann aber etwas. Der wohl kleinste Weiher, in dem ich je einen Triathlon gemacht hatte. Die 1200 Schwimmmeter wurden links bzw. rechts einer gespannten Leine zurückgelegt. 150m hin bis zum Ende des Sees, einmal um die Leine herum und auf der anderen Seite zurück. In Ufernähe war das Wasser so seicht, dass die aufrechte Fortbewegung die deutlich schnellere war, was ich allerdings erst nach der ersten Wende checkte. Nach 2 Runden fing ich an, zu überrunden und nochmal eine halbe Runde weiter bekam ich einen Tritt von einem überrundeten Brustschwimmer gegen meinen Finger. Im ersten Moment war ich überzeugt, dass der Finger gebrochen sei. Ich konnte mit der rechten Hand kaum noch durchziehen und der Finger knickte immer nach hinten weg. Schnelles Schwimmen unmöglich. So hoffte ich nur noch auf das Schwimmende und kam mit einer passablen, aber keiner super Zeit aus dem Wasser. Noch bevor ich die ersten 5 km auf dem Rad zurückgelegt hatte, überholte mich Julia auch schon. Es ging leicht bergauf und jeder Versuch da mitzugehen, wäre zwecklos gewesen. Nach zwei von vier Radrunden kam ich in einen guten Rhythmus und versuchte, möglichst entspannt auf die Laufstrecke zu gehen. Dort waren zwei Runden mit jeweils drei giftigen Anstiegen zu laufen. Für Achillessehnen eine recht anspruchsvolle Strecke, aber sie haben es gut verkraftet. Beim Laufen war ich nur noch darauf bedacht, meinen zweiten Platz zu halten und das gelang mir. Nach der Siegerehrung ging es dann mit dem Wohnmobil nach Roth auf die Wiese hinter der Wechselzone und bald ins Bett. Am nächsten Morgen ging es früh wieder raus um den Schwimmstart mitzuerleben.

Der Sonntag war dann fast anstrengender als die Kurzdistanz tags zuvor. Live vor Ort sieht man nicht so viel, wie am PC oder im TV, aber die Stimmung an der Strecke ist schon toll und die Athleten – allen voran Jan Frodeno und Daniela Ryf – haben eine super Show abgeliefert. Vielleicht wird Roth ja doch noch mal auf meiner To-Do-Liste stehen.
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