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RACE-NEWS
12. Juli 2016
Treppchenplatz beim Radrennen "Rund um den Elm"
Am Sonntag begab ich mich auf Abwege. Nachdem ich nun endlich wieder ein bisschen in die Triathlon-Routine gekommen war, stand am vergangenen Wochenende die Einzeldisziplin Radfahren beim Radrennen "Rund um den Elm" an.
So richtig entgegen kommt mir die hügelige Strecke mit dem zu bezwingenden Amplebener Berg zwar nicht, aber ein paar harte Wettkampfkilometer können ja auch für die nächsten Triathlons nicht schaden.
Um 9.00 Uhr bei schon sommerlichen Temperaturen fiel der Startschuss zu den 70 Kilometern. Nachdem ich endlich im Pedal war, konnte es losgehen und auch das Laktat schoss schon nach wenigen Metern Antritten in meine Beine. Das ist das unangenehme an Radrennen, diese ständigen Tempowechsel. Aber ich hatte die Hoffnung, dieses Jahr über die ersten Wellen mitzukommen und auch im Reitlingstal noch im Hauptfeld zu sein. Allerdings gab es vor der ersten Welle aufgrund eines entgegenkommenden Autos eine Vollbremsung und bis ich meinen dicksten Gang wieder zum Laufen bekam, war mir das Feld 15 Sekunden enteilt. Nun brauchte ich also eine Planänderung. Statt Mitrollen bis zum Reitlingstal hieß es nun Kampf gegen den Wind und abgesplitterte Fahrer einsammeln. So bildete sich auch bald eine Gruppe, die das Reitlingstal hoch einige nach hinten verließen, andere von vorne aber wieder auffüllten.
Die Elmrunde über die Elm-Hochstraße und bis zum Anstieg am Amplebener Berg tat sich nicht viel. Immer mal wieder fuhr ich mit im Wind und Lücken zu, aber alles in allem rollte die Gruppe unrhythmisch vor sich hin. Vor dem Amplebener hatte ich mich schon darauf eingestellt, dass ich nun die Gruppe verlieren würde, aber zu meiner Überraschung fuhren die meisten nicht allzu weit davon. Oben an der Kuppe zog ich kurz das Tempo an und dann hing ich wieder drin in der Gruppe. Nun wusste ich, dass ich nur noch aufmerksam fahren musste und dann würde ich bis ins Ziel mitfahren. Allerdings kam es dann doch anders, da ich an der viertletzten Welle hinter einem Fahrer hing, der ein Loch reißen ließ und auch links neben mir mich ein anderer blockierte. Bis ich abgebremst hatte und außen rum gefahren war, waren die vier vor mir schon so weit enteilt, dass ich alleine im Gegenwind das Loch nicht mehr zufahren konnte. Taktisch unklug passierte mir das gleich Missgeschick hinter dem gleichen Fahrer 1 km vor dem Ziel nochmals. Wieder wurde vorne (in unserer auf 6 Fahrer dezimierten Gruppe) das Tempo verschärft und drei waren weg. Bis ich das Loch zugefahren hatte, waren es nur noch wenige Meter bis ins Ziel und so kam ich im Zielsprint am Schnellsten unserer Gruppe nicht mehr vorbei und überquerte als Zweite die Ziellinie. Im Prinzip nicht von Bedeutung, da in meiner Gruppe keine Frauen waren und der Gesamtplatz 3 schon sicher war. Aber irgendwie macht es ja doch Spaß, im Sprint dagegen zu halten ;)
Nächste Woche geht's dann wieder zurück auf gewohntes Triathlon-Terrain.

Einen Bericht mit Foto gibt's auf der Seite meines Teams team.ggu-software.com
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