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RACE-NEWS
22. Januar 2013
Race Report Ironman 70.3 Auckland

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Erstes Saisonrennen in 2013 – der Ironman 70.3 Auckland

Am Sonntag startete ich beim erstmals ausgetragenen Ironman 70.3 Auckland, gleichzeitig Asian Pacific Championships und dadurch ein Rennen mit vielen Pro-Ranking-Punkten und einer stark besetzten Teilnehmerliste.

Am Freitagmorgen ging nach einer kurzen Nacht mein Flug von Melbourne nach Auckland. Dort angekommen baute ich mein Rad zusammen und holte meine Startunterlagen ab. Danach versuchte ich, früh zu schlafen, da die darauffolgende Nacht wieder sehr kurz werden würde.

Am Samstagvormittag stand eine lockere Einradel-Runde an, 15km, etwas über eine halbe Stunde, auf dem flachen Teil der Strecke (die ersten 40km des Rennkurses war für Fahrräder vor dem Rennen nicht befahrbar). Ich merkte, dass meine Beine noch sehr schwer waren von dem Training der Woche. Bis einschließlich Donnerstag hatte ich normal mit dem Club trainiert, nur Freitag war trainingsfrei gewesen. Durch den freitäglichen Flugstress und danach viel Gehen durch Auckland trug der Tag aber nicht zur vollkommenen Erholung bei. Da mein Hauptaugenmerk jedoch auf dem Ironman Melbourne am 24.3. liegt und ich Auckland hauptsächlich machte, um bis nach dem Ironman in Melbourne ein gültiges Visum für Australien zu bekommen, absolvierte ich den 70.3 ohne große Vorbereitung oder Tapering.
Am Nachmittag ging es zum Bike Check-In. Gefolgt vom Pro Race Briefing. Dieses war etwas ungewöhnlich und Hauptbestandteil war die Diskussion um die von Hinterrad zu Vorderrad nur 5m lange Drafting Zone nach New Zealand Triathlon Rules. Die Australier, die 12m gewöhnt sind, wollten diese verändert haben und diskutierten, dass das ja wohl ein Witz sei. Letztendlich blieb natürlich alles beim Alten, schließlich war es unmöglich, einen Tag vorm Wettkampf die Regeln zu ändern. Aber sie wollen drüber nachdenken für die Zukunft. Danke!

Ich frage mich, warum es nicht möglich ist, alle Ironman / Ironman 70.3 Rennen unter denselben Regeln stattfinden zu lassen. Würde das ganze vereinfachen. So sind es mal 5m, mal 7m, mal 10m, mal 12m. In den USA gibt es zusätzlich die Stagger Rule. Auch sind die Zeitstrafen überall unterschiedlich lang. Das ist ja schon für Triathleten selbst unverständlich. Wie soll man denn sowas dem nicht ganz so Triathlon-affinen Publikum klarmachen?

Abends dann der erneute Versuch, früh zu schlafen, 3:45 Uhr würde der Wecker klingeln. Gefühlt um 1:45 Uhr also. Nach einer Weile konnte ich dann auch schlafen und bekam auch 4-5 Stunden Schlaf die Nacht. Am Morgen fühlte ich mich dann aber alles andere als ausgeschlafen.

Nach einem viertelstündigen Walk zur Wechselzone kam ich dort kurz nach 5 Uhr an. Schnell das Rad vorbereitet, 10min eingelaufen, Toilette und schon war es 6 Uhr, Zeit in den Neo zu steigen. Dann ging es nach dem After Race Bag Drop barfuß über sehr piksigen Straßenbelag zum Schwimmstart. Die Pros stellten sich gerade am Pontoon auf und dann begannen auch die Maori schon mit der Haka. Danach durften wir 10min einschwimmen. Dann fiel der Pro Men Startschuss und nur 1:20 min (statt 3min) später erfolgte recht unerwartet unser Start. Ich kam zwar ganz gut weg, fand aber doch die falschen Füße. Bis zur ersten Boje schwamm ich in einer großen Gruppe von ca. 10 Mädels, dann verlor die vor mir Schwimmende allerdings den Anschluss und ich merkte zu spät, dass sich eine Lücke auftat. Diese konnte ich nun nicht mehr schließen und so kletterte ich in einer Vierergruppe nach 33:05min aus dem Wasser. 5min hinter uns war nur noch eine Duathletin.

Nach einem schnellen Wechsel fand ich gut in den Rhythmus auf dem Rad, merkte aber, dass auch heute meine Beine noch sehr schwer waren. Im Flachen konnte ich gut drücken, aber die ersten 40km waren mit 500HM gespickt und schon an der ersten Brücke verlor ich den Anschluss an die anderen 3 Mädels, mit denen ich geschwommen war. Nachdem sie aus meinem Blickfeld enteilt waren, folgten sehr einsame 80km, bevor ich für die letzten 5-10km eine Gruppe Age Group Männer wieder vor mir haben sollte. Nach wenigen Minuten begann es zu regnen und es war sehr windig. Der technische, mit Ecken, Kurven, Kanten, Schlaglöchern, Bahnschienen, Kopfsteinpflaster und No passing-Zones (da sehr eng) gespickte Kurs war sehr technisch und ich verlor nach 15km in einer schnellen Abfahrt zum ersten Mal meine Wasserflasche. Bis zur ersten Verpflegungsstelle waren es noch 25km, die ich nun ohne Getränk (in der anderen Flasche hatte ich nur Gels, pur nicht so ideal) absolvierte. Zum Glück gab es etwas Flüssigkeit von oben.

An der Verpflegungsstelle bremste ich auf unter 10km/h runter und nahm gleich 2 Wasserflaschen, eine vorne für den Lenker und eine für hinter den Sattel. Dies erwies sich als gute Entscheidung. Nur 2min später verlor ich die am Lenker erneut beim Überqueren der Bahnschienen. Sobald ich Schlaglöcher oder Bodenunebenheiten passiere, springt immer die Flasche am Lenkeraufsatz raus. Das ist mir bisher bei jedem Rennen (angefangen im Juli mit dem Ironman Austria) passiert. Vor Melbourne sollte ich mir dazu unbedingt etwas einfallen lassen!

Die letzten 50km waren ein 2x zu absolvierender, flacher Out and Back Kurs entlang der Küste. Hier fand ich endlich in einen super Rhythmus und fuhr 38km/h im Durchschnitt. Aber zu viel Zeit hatte ich auf dem ersten Streckenabschnitt liegen lassen. Im dritten Abschnitt auf dem Rad waren viele Age Grouper, die auf Abschnitt 2 unterwegs waren und somit war der Kurs noch etwas gefährlicher geworden, wenn auch die Straße langsam abtrocknete. Zurück in der Wechselzone freute ich mich aufs Laufen.

Die ersten 2km der Laufstrecke waren auf Pflastersteinen und extrem glatt. Bei jedem Schritt rutschte ich ein Stück zurück. Nach nur einem km überholte mich die Duathletin und ich war nun letzte Pro. Super. Dennoch wollte ich meinen Rhythmus weiter laufen und hoffen, vielleicht doch noch jemanden einsammeln zu können. Ich fand immer besser in das Rennen und das Laufen machte riesig Spaß. Viele scharfe Kurven, Ecken, ein Anstieg an einer Brücke… insgesamt ein abwechslungsreicher Laufkurs. Ich steigerte langsam das Tempo und lief die zweite Runde knapp eine Minute schneller als die erste. Auf dem letzten km sammelte ich auch noch zwei Pro-Athletinnen ein und nachdem ich schon zu Beginn der 2. Laufrunde eine passiert hatte, war ich im Ziel 15. Pro und hatte somit mein Ziel auf den Punkt genau erreicht und 200 Kona-Punkte gesammelt.

Meine Laufzeit von 1:38:10min klingt zwar erst mal nicht so toll. Im Ziel sprach ich aber mit 6 Athleten, die mit GPS gelaufen waren und alle bestätigten, dass die Strecke 1,5km zu lang gewesen war. Selbst der Veranstalter bestätigte dies offiziell im Nachhinein und versprach Besserung für das nächste Jahr. Mit einem 4:20er Schnitt pro km kann ich also gut leben und auch, dass ich auf die schnellste Pro-Frau nur 8min verloren hatte und insgesamt die 12. Laufzeit aller Frauen im Ziel hatte, stimmt mich optimistisch. Damit war Laufen an dem Tag wohl mit Abstand meine stärkste Disziplin und Rad merkwürdigerweise die schwächste.

Am nächsten Morgen ging es früh wieder zurück nach Melbourne und hier freue ich mich nun auf die weitere Vorbereitung auf den Ironman Melbourne.


Vielen Dank an meine Sponsoren und Partner für die tolle Unterstützung:

CHIAMIND Performance http://www.chiamind.de
Ironmate Mark Kleanthous http://www.ironmate.co.uk
Debello http://www.debello.at
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Fahrrad Hahne http://www.fahrrad-hahne.de
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Webforum.DE Deutschland GmbH http://www.webforum.de
team.ggu-software.com http://team.ggu-software.com
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Krankengymnastik und Ergotherapie-Praxis Rohland
http://www.physiotherapie-rohland.de

Xendurance http://xendurance.com http://xendurance.eu
Scrane http://www.scrane.de
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B&W International http://www.b-w-international.com
Petzl http://www.petzl.de
Gamerdress.de http://www.gamerdress.de
WSV 1921 Wolfenbüttel http://www.wsv21.de

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First race in 2013 – Ironman 70.3 Auckland

On Sunday I raced in the inaugural Ironman 70.3 Auckland race which was the Asian Pacific Championships and thus attracting a strong pro field.

After a short night I boarded my flight to Auckland on Friday morning. After putting my bike together I went to registration and then tried to have an early night as the night before the race would be short again.

Saturday morning I rode easy 30 minutes along the flat part of the race course. My legs felt heavy and sore from all the training with the club during the week but I was still hoping I would feel better the next day. Until Thursday I had trained normally and only Friday was a rest day, but travelling is always stressful for me and so I was not well recovered. But Auckland was only part of my preparation for Ironman Melbourne on 24th March and I mainly raced there to receive a valid Visa for Australia until after the Ironman.
Saturday afternoon was bike check-in followed by the pro race briefing. After we were shown the same race briefing video as the day before at registration pack collection some guys started a discussion about New Zealand’s drafting rules. The Aussies are used to 12meters and complained that New Zealand’s 7 meters (actually only 5 meters as it is measured from front wheel to front wheel) were a joke. After endless discussion New Zealand’s head TO promised they would think about their rules for future races but there was no chance to change the rules for the next day. Of course not but thanks for considering!

It is really annoying that there are different rules at Ironman / Ironman 70.3 races around the globe. Sometimes the drafting zones are 7 meters, sometimes (in Europe) 10 meters, in Australia 12 meters. In the USA there is the stagger rule and also the time penalties differ from event to event. That is complicated for me to understand and I really think that it makes it hard for spectators to understand our sport.

That night, I tried again to get some early sleep. The alarm was set to 3:45am. 1:45am Melbourne time. After a while I fell asleep and slept 4-5 hours. But when the alarm went off I was still tired.

After a 15 minute walk to the transition area I prepared my bike, went for a short warm up run followed by the toilet and then it was already 6am and time to get into my wetsuit. After the After Race Bag Drop I went barefoot to the race start and the rough road surface across the pedestrian bridge hurt my feet. When I arrived at the swim start the pros all just lined up on the pontoon to watch the Maori perform their Haka. Afterwards we were allowed into the water and had 10 minutes time for a warm up swim. Then the male pro went off and only 1:20 minutes later (instead of 3 minutes as it was written on the schedule) we started. I managed to have a good start but followed the wrong feet. After the first turning buoy the girl in front of me lost the feet of the other girls and I noticed too late that there was a gap. So I stayed in our group of four and exited the water after 33:05 minutes. 5 minutes behind us was only a former duathlete.

After a quick transition I found a good rhythm on the bike but felt that my legs were still not as fresh as I had hoped. They were ok for the flat part but as soon as I hit the first hills, my legs were gone. Climbing the iconic bridge after only a few kilometers killed my legs completely. And now it started raining and the wind was blowing strongly. I lost the other girls out of sight and what followed were really lonesome 80kilometers on the bike. The bike course was not only hilly (500 meters elevation on the first 40k) but technical as well: corners, potholes, tram tracks, cobblestones, narrow streets and no passing zones…). 15 k into the bike I lost my water bottle for the first time on a fast descent when I hit a pothole. To the next aid station it was still 25k and all I got were gels in my other bottle. Without water not easy to digest…

Reaching the aid station I slowed down to 10kph to make sure I got two water bottles. A good decision. Only 2 minutes later when crossing the tram tracks I lost my water bottle that was placed on my aero bars again. That happens every time I hit pot holes or tram tracks or other rough surface and before the Ironman Melbourne I should really fix this problem.

The last 50k were on a 25k out and back course that we had to ride twice. Finally I got into a good rhythm and was able to make up some time but I had lost too much time on the first hilly section. On my last section I lapped lots of age groupers that were on their second section. That made riding more dangerous even though it had stopped raining and the streets began to dry. Back into transition I was looking forward to the run.

The first 2k were on paving stones and still wet were really slippery. I slipped backwards with each step. After a short while the duathlete passed me and I was last pro. Great. Nevertheless I tried to find my rhythm and keep that rhythm and see if I could catch some girls in front of me. The run was fun. I liked those sharp corners, changes in direction and the out and back. I managed to run the second lap faster than the first one and caught one girl at the beginning of the second lap. Close to the finish I passed another girl and thus managed to finish 15th , my goal for this race which gave me 200 Kona ranking points.

My run split f 1:38 hours doesn’t sound too good but I talked to several athletes that ran with GPS and they all said the course was 1.5k too long. At the awards ceremony that night even the event organizers admitted and apologized for the run being too long. An average of 4:20min/km is a good start and having the 12th fastest run time by losing only 8 minutes on the fastest pro girl is a success for me.

The next morning I flew back to Melbourne and I’m looking forward to my preparation there for the Ironman Melbourne in March.

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