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RACE-NEWS
4. Juli 2012
4te beim IRONMAN AUSTRIA / 4th at IM AUSTRIA
Am Sonntag bin ich denkbar knapp an meiner ersten Podiumsplatzierung bei den Pros vorbeigeschrammt. Aber der Reihe nach.

Am Donnerstag reiste ich mit meinem Vater in Klagenfurt an und wir wurden mit einer Hitzewelle begrüßt. Über 30 Grad nach den kalt-nassen vorangegangenen Wochen war schon mal ein erster kleiner Schock. Da es aber die nächsten 3 Tage noch wärmer werden sollte, wurde am Samstagmorgen dann auch das Neoprenverbot verkündet. 37 Grad am Samstag ließen keine Abkühlung des bereits 24,8 Grad warmen Sees erwarten.

Am Samstagmittag checkte ich bei brütender Hitze mein Rad und meine Tüten ein und versuchte danach zu entspannen. Da wir aber auch die Ferienwohnung einfach nicht kühl bekamen, wurde es mit dem Schlafen vor 0 Uhr nichts. Um 4:15 Uhr klingelte dann mein Wecker und
um 5:30 bei bereits warmen Temperaturen erledigte ich schnell noch die letzten Dinge in der Wechselzone. Nicht wirklich viele Dixies für die vielen Teilnehmer ließen mich dann noch 20min an der Toilette anstehen und danach ging's auf den Fußmarsch zum Schwimmstart. Dort angekommen streifte ich noch schnell den DTU-Anzug über meinen SLS3-Wettkampfanzug, damit mich die Taschen beim Schwimmen nicht ausbremsen und schon stand ich auf dem mittleren der drei Stege, von wo aus der Profi-Start erfolgen würde. Um 7 Uhr fiel der Startschuss und etwas zögerlich sprangen wir von dem hohen Pontoon. Nach wenigen hundert Metern kamen die ersten Agegrouper von hinten. Sie waren viel zu schnell als dass ich hätte mitschwimmen können. Einige Minuten später schien das Tempo der mich Überholenden aber machbar zu sein und so versuchte ich, dran zu bleiben. An den Bojen wurde gehauen, getreten und geschlagen und es ging eng zu. Trotzdem verlor ich irgendwie den Anschluss und schwamm dann ca. 1,5km komplett alleine.
Nach 1:03 Stunden hatte ich als 10. Frau wieder Land unter den Füßen und freute mich auf die angeblich so schnelle Radstrecke. Da ich mächtig Respekt vor der Hitze hatte, wollte ich es erst einmal langsam angehen lassen. Das kam mir aber irgendwann doch zu locker vor und ich wurde etwas schneller. Kurz vor dem Rupertiberg holten mich zwei Österreichische Pro-Frauen ein, die in einer Gruppe mit Männern fuhren. Ich entschloss mich, mit zu gehen und ich fühlte mich super. An einer Verpflegungsstelle verlor ich aber meine Wasserflasche, stoppte, klickte aus und holte mir eine neue, bei der Hitze dachte ich, es sei die bessere Entscheidung. War es aber nicht, nach einem langen Bergabstück kam schon die nächste Aid Station und die Aktion war vollkommen unnötig gewesen. Nur hatte ich den Anschluss und etwa eine Minute verloren. Dies sollte später noch entscheidend werden, da ich 3 Minuten nach der ersten Österreicherin vom Rad stieg. Meine Versuche, die Lücke wieder zu zu fahren scheiterten, dafür brannten nun die Oberschenkel zum ersten Mal. Und das nach nicht mal 90km. Dafür bekam ich dann auch in der zweiten den beiden Radrunden die Quittung, die Anstiege fielen mir nicht mehr ganz so leicht wie eine Runde zuvor. Trotzdem holte ich irgendwann eine Österreicherin wieder ein und sie blieb an mir dran. Gemeinsam erreichten wir als 4. und 5. die Wechselzone. Die Dritte war etwas über 3min vor mir. Und zunächst blieb der Abstand gleich.

Nach 5km fing ich aber an, aufzuholen. Nach 12 km war der Vorsprung auf eine Minute geschmolzen und am Wendepunkt in der Stadt hatte ich sie ein- und überholt. Von nun an begleitete mich das Rad mit dem Schild '3. Frau'. Wow, was für ein irre Gefühl! Es ging alles noch recht locker, zumindest für die 37/38 Grad im Schatten, die nun auf der Laufstrecke herrschten. Jedoch wurde mir die Hitze zum Verhängnis. In der ersten Runde war noch wenig los auf der Laufstrecke und die Verpflegung klappte gut. Eis kühlte meinen Körper etwas runter und ich versuchte, mein Flüssigkeitsdefizit nicht zu groß werden zu lassen. In der zweiten Laufrunde war es aber schon voller an der Strecke und die Helfer kamen nicht so richtig nach. Ich verpasste an 2 Verpflegungsstation die Getränke und boooom... der Weg vor mir fing an zu schwanken. Als ich wieder bei der Selbstverpfleger-Station vorbei kam, hatte mein Vater auch keine Flasche mehr für mich. Aus 1000en von Tüten suchte ich die mit meiner Nummer raus und hatte wenigstens noch mal etwas Wasser zum trinken. Für Gels war mir zu heiß und ich warf sie weg. Wahrscheinlich einer dieser vielen zahlreichen kleinen Fehler, aus denen ich noch lernen muss. Mir wurde mitgeteilt, dass mein Vorsprung schmolz und ich in Kürze eingeholt sein würde. Dabei waren es noch 10km bis zum Ziel. Ich beschleunigte noch mal und konnte den Vorsprung weitere 5-6 km konstant halten. Doch dann war ich einfach nur noch leer: keine Flüssigkeit mehr im Körper, kein Eis mehr an den Aid Stations, keine Energie mehr, der Weg schwankte wieder stärker und was immer ich auch versuchte, ich wurde langsamer anstatt schneller. Mein Körper wollte nicht mehr, auch wenn der Kopf sagte: 'Mach!' Kurz nach dem 40km-Schild war es dann so weit. Ich wurde überholt und hatte nichts mehr zuzusetzen. Das Gemeine war, mir tat muskulär absolut gar nichts weh, es fühlte sich alles noch super an, aber ich konnte einfach nicht schneller. Von km 41 bis 42 kam es mir vor wie eine halbe Ewigkeit, die ersten 5km waren schneller vergangen. So lief ich als 4. knapp hinter Platz 3 ins Ziel und wusste nicht so recht, ob ich mich freuen oder ärgern sollte. Ich entschied mich spontan für's Freuen, dann gab mein Kreislauf auf. Als ich dann im Medical Tent die IV bekam, überwog dann aber doch die Enttäuschung. Dennoch bin ich mit dem Rennen zufrieden: In 9:46:10 Stunden habe ich erstmals eine Zeit unter 10 Stunden erzielt und das bei brutalen Bedingungen. Auch die Marathonzeit von 3:27 Stunden ist unter diesen Umständen ein Grund zur Freude. Und den Platz auf dem Podium hole ich mir irgendwann auch noch. Ist ja erst mein erstes Profijahr!

1.400 Punkte für das Konaranking gab es auch und nun lieg ich deutlich in den Top 50. Im Gegensatz zu den Männern werden bei den Frauen aber nur 30 nach Hawaii kommen und somit versuche ich es im Jahr 2013 erneut!

An dieser Stelle auch VIELEN DANK an die VIELEN HELFER an der Strecke, die trotz Hitze einen super Job gemacht haben, den ZUSCHAUERN (insbesondere meinem Vater) für das Anfeuern, den ANWOHNERN für die Gartenschläuche an der Laufstrecke und dem VERANSTALTER, dass dieses tolle Event stattfinden konnte.
VIELEN DANK auch meinen SPONSOREN, die es mir dieses Jahr möglich machen, den Triathlon-Sport als Profi-Athletin ausüben zu können:
XENDURANCE für meinen ersten Ironman ohne Muskelschmerzen, weder im Rennen noch am Tag danach. Einfach super!
SPONSER SPORTFOOD für die super Wettkampf-Nahrung. Endlich kann ich Hitzerennen ohne Magenprobleme bestreiten. Top!
SCRANE für mein neues, zwei Wochen altes Rad. Nach nur zwei Mal fahren beim Ironman absolut schmerzfrei und super gefühlt. Die Position passt! Beweisfotos folgen! :)
Physiotherapie-PRAXIS ROHLAND für das ständige Kümmern um meine Wehwehchen!
SUPREME für die schnellen Laufräder! Insbesondere bergauf einfach klasse!
RUDY PROJECT für das schicke Helm-Brillen-Outfit!
SLS3 Deutschland für den bequemen Wettkampfanzug!
DERPART BRAUNSCHWEIG, FAHRRAD HAHNE BRAUNSCHWEIG, PETZL und GGU-SOFTWARE.COM für die Unterstützung.
Und last but not least: VIELEN DANK meiner FAMILIE und allen FREUNDEN, die mir die Daumen gedrückt haben.
Ihr seid SPITZE! DANKE!

Einige Berichte und ein Video zum Ironman Austria gibt es im Netz:
Bericht auf triafreunde.com

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4th at IRONMAN AUSTRIA on Sunday and sooo close to 3rd! Lost it on the last 2ks of the marathon :( It was incredibly hot (38 degrees, no clouds and they even reported 47 degrees from the bike course) and I was just too dehydrated to keep the 3rd place until the finish line. But really HAPPY with my 9:46:10, especially the 3:27 marathon in these conditions :)

A big thank you to all the volunteers
and people with water along the course who made this result possible with all their encouragement and cheering. And thanks to the IM Austria organizers for putting this great event together. I will come back and race there again. That's for sure!
Another THANK YOU to all my sponsors! XENDURANCE for giving me the power, SPONSER SPORTFOOD for the great race nutrition, SCRANE for my new bike that I got only shortly before the race, but I instantly felt great on it like I had never ridden anything else. Thanks to SUPREME for the great wheels and Physiotherapiepraxis ROHLAND for taking care of my injuries. And thanks to RUDY PROJECT, SLS3 Deutschland, DERPART Braunschweig, FAHRRAD HAHNE Braunschweig, PETZL and GGU-SOFTWARE.COM. And last but not least thank you to MY PARENTS and FRIENDS! You are AWESOME! THANKS!

Some articles and a video about Ironman Austria:
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