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RACE-NEWS
18. Juni 2012
Platz 5 bei der Challenge Aarhus
Gestern bei der Challenge Aarhus lief es richtig gut für mich, obwohl Bedingungen herrschten, die ich eigentlich nicht so mag. Bei Kälte, Wind und Starkregen konnte ich den 5. Platz erreichen.
Um 5:30 Uhr morgens traf ich mich mit Anja und Julia, um vom Zielbereich die 10km bis zum tags zuvor verlegten Startstrand zu radeln. Nachdem ich am Freitag beim Pressekonferenz-Run schon die Laufstrecke gesehen hatte, sah ich nun erstmals einen kleinen Teil der Radstrecke. Alles andere als flach zeigte sich hier Dänemark. Leicht wellig-hügelig durch den Wald ging es. Sehr schön, aber auch anspruchsvoll. Es schien mir, dass dies keine der schnellsten Radstrecken sein würde und ich sollte Recht behalten.
An der Wechselzone 1 angekommen, waren wir mit die ersten. Die Dänen sind ein sehr stressfreies Volk und somit kamen die meisten etwas später. Das frühe Einchecken hatte den Vorteil, dass ich an den unnummerierten Radständern mir gleich den zweitbesten Platz sichern konnte. Erst ein männlicher Pro hatte im Pro-Bereich eingecheckt. Die zwei Stunden bis zum Wettkampf vergingen dann aber zügig und pünktlich um 8 Uhr fiel dann auch der Startschuss. Das Schwimmen war sehr kalt, wellig, aber es machte in unserer Vierergruppe, die ein männlicher Pro anführte und 3 Mädels hinter sich herzog, sogar teilweise Spaß. Wenn es nicht ganz so kalt gewesen wäre... Nach dem Schwimmen im nur 15,4 Grad kalten Wasser musste ich erst einmal wieder auftauen, aber bei 13 Grad Außentemperatur und Nässe gelang mir dies auf der ersten Radhälfte nicht. Danach fand ich langsam ins Rennen und einen guten Rhythmus. Es wäre sicherlich noch ein wenig schneller gegangen, aber 90km fast ohne Sichtkontakt zu anderen Athleten (einzig die drei mich überholenden Agegrouper sah ich für kurze Zeit) ließen mich dabei erwischen, dass ich es zeitweise etwas gemütlicher angehen ließ. Nur ab und zu einige begeisterungsfähige Dänen entlang der Strecke, denen mein größter Respekt gilt, dass sie es bei dem nass-kalten Wetter zum Anfeuern an den Streckenrand geschafft haben. Nach zeitweise elend lang mir vorkommenden 2:38 Stunden schob ich mein Rad in die Wechselzone und war froh, in die Laufschuhe wechseln zu dürfen. Nun begann das Rennen richtig viel Spaß zu machen. Schon aus der Wechselzone raus hatte ich ein ganz gutes Laufgefühl, es lief runde. Auch ein kleiner Zwischenstopp als ich meinen Zeitmesschip davor hindern musste, verloren zu gehen, brachte mich nicht allzu sehr aus dem Rhythmus. Am ersten Wendepunkt sah ich, dass ich überraschender Weise gar nicht so weit zurück lag, wie mich dieses einsame Radeln hatte vermuten lassen. Zunächst dachte ich, ich läge vielleicht über eine ganze Laufrunde zurück, eine schnelle Hochrechnung ließ mich aber erleichtert feststellen, dass das wohl doch nicht möglich war. Die nicht allzu schnelle, teilweise verwinkelte, teilweise sehr windige, durchgehend wellige Laufstrecke machte aber auch dank der Zuschauer und der ab und zu mal durchblinzelnden Sonne riesig Spaß und verging wie im Fluge. Nach 1:33 Stunden für den Halbmarathon und 4:49 Stunden Gesamtwettkampfdauer durfte ich dann in den Zielkanal einbiegen und kam als 5. Frau ins Ziel :)

Und noch ein Lesetipp zum Abschluss: Markus hat in seinem Bericht über das Rennen sehr schön geschildert, was auch ich erlebt habe: Aarhus-Bericht von Markus Liebelt

Bericht auf Tri-mag.de
Bericht auf tri2b.com


Vor dem Start mit meiner Athletin Anja, die bei schwierigen Bedingungen ein tolles Mitteldistanz-Debut abgegeben hat :)


Ein letztes Foto, bevor es in das 15,4 Grad kalte Meer geht.


Nach 2 der 3 Laufrunden :)
(Fotos: Julia Rieck)


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