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RACE-NEWS
16. Juni 2012
Update - 70.3 St. Pölten, 5i50 Klagenfurt, Scrane-Zeitfahrrad, Challenge Aarhus
Es ist mal wieder an der Zeit, ein paar aktuelle Infos auf meiner Seite zu posten. Wie das immer so ist, wenn es mal nicht so läuft oder Verletzungen dazwischen kommen, lässt auch die Motivation, darüber zu berichten, nach.

4 Wochen ist es nun schon her, dass ich beim Ironman 70.3 in St. Pölten am Start war. Bei einer weltklassigen Startliste war mein Ziel vor dem Rennen, die Top 20 zu schaffen. Und um es vorweg zu nehmen: Mit Platz 19 habe ich mein Ziel erreicht :) Das ist aber auch das Beste an dem Rennen gewesen. Ich erwischte keinen guten Tag und ab dem ersten Viertel der Radstrecke machte mir mein Rücken (ISG) zu schaffen. Mit tauben Beinen lief es dann beim Laufen auch nicht so richtig. Doch ich biss mich durch und auch solche Rennen muss es geben. Voller Motivation freute ich mich auf das nächste Rennen zwei Wochen später beim Ironman 70.3 Switzerland in Rapperswil.

Doch es sollte anders kommen. Am Vorabend meiner Abreise knickte ich unglücklich um und anstatt in die Schweiz zu fahren, machte ich es mir die nächsten Tage mit meinem Kühlakku auf dem Sofa gemütlich. Obwohl das Sprunggelenk leicht anschwoll und auch ein wenig bunt wurde, hatte ich wohl noch Glück im Unglück. Nach ein paar Tagen war wieder leichtes Training (schwimmen mit Pullbuoy und Rad) möglich und so beschloss ich, es zu wagen und nach Klagenfurt zu fahren. Dort sollte am Samstag die Kick-Off Veranstaltung für den Ironman, der am 1.7. stattfindet, sein und ich wollte mir vor dem Rennen die Radstrecke schon einmal anschauen. Da ich sowieso vor Ort war, startete ich am Tag darauf beim 5i50. Das interessante und hochklassige Teilnehmerfeld mit 4 Olympiastarterinnen, der diesjährigen Deutschen Meisterin über die Olympische Distanz und weiteren Weltcupstarterinnen machten das Rennen sehr schnell. Schon beim Schwimmen, aufgrund meiner Verletzung mit angewinkeltem Fußgelenk (nicht zu empfehlen, schwimmt sich echt schlecht) noch mehr, kassierte ich schon Einiges an Rückstand. Die anspruchsvoll hügelige Radstrecke machte sehr viel Spaß, aber auch dort gelang es mir kaum, den Rückstand zu verkürzen. Auf der abschließenden Laufstrecke wollte ich mit meinem Fuß auch hinsichtlich des Ironman drei Wochen später nichts riskieren und ging nicht voll Anschlag. Letztendlich belegte ich den 15. Rang bei den Profidamen.

Auf dem Rückweg aus Österreich kam ich auf meiner Reise nach Dänemark in Neuenmarkt in Bayern vorbei. Und dort wartete schon mein neuer Scrane-Rahmen auf mich. Innerhalb von zwei Tagen hat Jürgen Schulz mein neues Rad komplett aufgebaut und das neue Rad mir angepasst. Nun passen wir wie angegossen zusammen und ich freue mich schon auf unsere erste gemeinsame Ausfahrt morgen beim Challenge Aarhus. Sicher eine etwas ungewöhnliche Gewöhnungsmethode, aber ich bin zuversichtlich, dass es super klappen wird.
Aufgrund von 'Pollution' wurde heute noch mal der Schwimmstart an einen anderen Ort verlegt und die Wechselzone gleich mit. Somit checken morgen früh ab 5 Uhr 1.000e Athleten ihre Räder ein. Danach wird es dann wohl ein reguläres Schwimmen über 1,9 km geben, die neue Location soll wärmeres Wasser haben als die ursprüngliche. Ich bin gespannt auf das Rennen und auch die viel zitierte, anspruchsvolle Radstrecke, die ich mir vorher gar nicht mehr angeschaut habe. Hoffentlich kann ich in meinem nächsten Update viel Positives berichten, von meiner Erfahrung mit meinem neuen Scrane-Zeitfahrrad und dem Rennen.

Bis dann,
eure Dana
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