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RACE-NEWS
26. Juni 2011
Tempohärte beim Speedman München

Am Samstag war ich Teil der Premienveranstaltung des Speedman im Olympiastadion in München. Dieser Ultra-Sprint-Triathlon war eine schöne Abwechslung zu den weiteren Wettkämpfen in diesem Jahr.
Es wurden 200m Schwimmen, 6km auf einer kurvenreichen 1km-Radrunde im asphaltierten Olympiastadion und 2km Laufen auf der gleichen 1km-Runde absolviert. Das Viertelfinale war noch recht easy und konnte ich super dazu nutzen, mich an schnelle Wechsel und die Kurven im Wettkampftempo zu gewöhnen. Als 3. erreichte ich hier das Ziel und qualifizierte mich wie die ersten beiden für das erste Halbfinale. Platz 4 - 7 standen im zweiten Halbfinale erneut am Start. Taktisch hatte ich leider nicht alles richtig gemacht, obwohl es nach dem Zusammenschluss mit Yvonne Van Vlerken und einer weiteren Athletin auf dem Rad und dem lockeren Auslaufen ins Ziel, bei dem ich nur noch Platz 3 nach hinten absicherte, zunächst danach aussah. Aber das zweite Viertelfinale, aus dem Platz 4 - 7 nun in meinem Halbfinale dabei waren, war deutlich schneller gewesen und so war ich mit der langsamsten der Viertelfinalzeiten in diesem Halbfinale am Start (das andere Halbfinale war deutlich langsamer und da nicht alle Athletinnen antraten, waren alle automatisch qualifiziert). Somit musste ich bereits im Halbfinale versuchen, gut aus dem Wasser zu kommen, was selbst mit Neo im kühlen Wasser nicht so einfach war und gleich auf dem Rad Druck zu machen. Drei schnelle Schwimmerinnen waren dann auch gleich vorne weg und fuhren zusammen, dahinter Platz 2 meines Viertelfinales, dann ich und hinter mir Yvonne. Die 5 Schnellsten würden sich für das Finale qualifizieren und ich wusste, Yvonne würde spätestens beim Laufen an mir vorbeiziehen. Also durfte ich die vor mir liegende Athletin beim Überholen nicht in meinen Windschatten lassen, damit ich nicht gemeinsam mit ihr vom Rad steigen würde. Nach dem Vorlauf tat meine Achillessehne wieder ordentlich weh, also konnte ich mich nicht auf einen starken Lauf verlassen. Ich beschleunigte also und fuhr an der Athletin vorbei, die glücklicherweise auch nicht mitkam. Schnell erreichte ich die Dreiergruppe und hielt mich hundert Meter hinten auf. Jedoch war das Tempo sehr niedrig und Yvonne mit der anderen Athletin im Schlepptau kam näher. Also übernahm ich die Führung - ein Wegkommen von der Gruppe war allerdings unmöglich – und machte bis zur Wechselzone das Tempo. Auf der Laufstrecke musste ich auch Gas geben, da der Vorsprung nach dem Radfahren nicht sehr groß war und ich mir die Finalteilnahme nicht mehr nehmen lassen wollte. Als 4. erreichte ich das Ziel und qualifizierte mich für das Finale. Dort hatte ich Losglück und durfte auf Bahn 4 schwimmen. Direkt neben der Weltcup- und WM-Starterin Anne Haug. Zu meiner Überraschung verlor ich beim Schwimmen nicht allzu viel. Und so gingen wir zu fünft gemeinsam aufs Rad. Die ersten 4 Runden hielt ich mich hinten, da ich das Halbfinale, das eine Stunde zuvor stattgefunden hatte, doch noch merkte. Zwei Runden vor Schluss wollte ich allerdings noch mal versuchen, die Gruppe zu verkleinern oder wegzukommen. Taktisch hätte ich mit etwas mehr Erfahrung meinen Angriff sicher besser gestalten können und so gelang es mir nicht, wegzukommen. Mehrere Antritte... und immer folgten alle. So fuhr ich allerdings die letzten 2 Runden an der Spitze des Feldes, was auch eine interessante Erfahrung, aber sicherlich nicht sonderlich dienlich für einen schnellen Lauf, war. Einige fuhren mit Laufschuhen und Körben und wechselten so deutlich schneller. Ich kam erst als 8. auf die Laufstrecke, konnte aber noch 2 Athletinnen einfangen und mir den 6. Platz sichern. Ein tolles Erlebnis, eine schöne Veranstaltung und ein spannendes Wettkampfformat war der Speedman und ich glaube, dass solche Rennen Zukunft haben. Insbesondere für die Zuschauer ist eine so kurze Wettkampfdauer, ein übersichtlicher Rennverlauf und die Nähe zum Athleten überaus attraktiv! Und wir Athleten hatten auch Spaß! :)

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