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RACE-NEWS
22. Mai 2011
Radrennen Velothon in Berlin
Freitagabend bekam ich spontan eine Einladung, Samstag mit nach Berlin zu kommen und Sonntag über die 120km beim Velothon zu starten. Nach einer Nacht Gedenkzeit entschied ich mich die Reise in die Hauptstadt anzutreten und für mein Team ggu-software.com ein Rennen zu bestreiten. Ich hatte zwar früher schon Radrennen bestritten, einige Rundenrennen sowie die Brandenburg-Rundfahrt, allerdings noch nie ein Rennen mit so vielen Teilnehmern. So war ich dann auch ein wenig verunsichert als ich eine Startnummer im Startblock F erhielt. Ich hatte keine Ahnung, ob es möglich sein würde, an den vielen 1000 vor mir gestarteten Radfahrern vorbei zu kommen. Ich wollte dennoch möglich früh morgens dort sein, um in meinem Startblock wenigstens vorne zu stehen. Als ich eine Stunde vor unserer voraussichtlichen Startzeit in den Block kam, war auch noch nicht sehr viel los. So stand ich dann an dem Absperrgitter ganz vorne. Um mir die Zeit des Wartens ein wenig zu vertreiben, versuchte ich herauszufinden, was so die Pläne der neben mir stehenden Radfahrer waren. So erfuhr ich, dass auch andere versuchen wollten, unter 3 Stunden ins Ziel zu kommen. Gleich nach dem Start ging es mit hohem Tempo los und weitere Radfahrer gesellten sich dann noch zu der Tempoarbeit hinzu und wir bekamen schnell eine mehr oder weniger gut funktionierende Gruppe. Mal passte das Tempo super, dann war es auch mal wieder hakelig und entstehende Löcher mussten zugefahren werden. Nachdem ich einmal ein 100m Loch zufahren musste, weil einige durch einen Kreisel bremsten und vorne die Post abging, beschloss ich, mich den Rest der Strecke im vorderen Feld der Gruppe aufzuhalten. So fand ich mich zwar relativ häufig in der Führungsarbeit wieder, aber besser als ein Reißenlassen zu riskieren. Außerdem schien mir hinten die Sturzgefahr höher. Einige sehr unschöne Unfälle gab es immer mal wieder am Streckenrand zu sehen und auch der Krankenwagen war mehrfach auf der Strecke unterwegs. Zum Glück lief bei uns aber alles glatt und die brenzligen Situationen führten zu keinem Sturz. Dennoch war das Tempo alles andere als gleichmäßig, insbesondere dann, wenn wir wieder an größere vor uns gestartete Gruppen auffuhren. Mit ein wenig mehr Konstanz hätten wir uns alle noch deutlich weiter vorne im Gesamtclassement platzieren können, aber auch so hat es richtig Spaß gemacht. Auf den letzten Kilometern wollte allerdings niemand mehr so recht nach vorne, sodass ich mich dann häufig in der Tempoarbeit wiederfand, da ich das Tempo nicht verschleppen wollte. Unser Schnitt fiel zwar noch und über 41km/h konnten wir nicht ganz halten, dennoch erreichte ich nach 2:54:04 Stunden glücklich das Ziel! Es hat sehr viel Spaß gemacht und zudem sprang noch die 7.schnellste Frauenzeit und der Sieg in meiner Altersklasse heraus! Eine schöne Veranstaltung und die Zeit reicht wahrscheinlich auch aus, um nächstes Jahr aus Block A starten zu dürfen :)
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