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RACE-NEWS
13. Juni 2011
Deutsche Meisterin über die Mitteldistanz

Gestern fanden in Kulmbach (Bayern), die Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz statt. Zunächst wurden 2km (den Zeiten nach zu urteilen eher 2,4km) im Trebgaster Badesee geschwommen, bevor es auf die wellige Radstrecke ging. Nach zweieinhalb Runden und fast 90km ging es in die Wechselzone in der Halle der Mönchshofbrauerei in Kulmbach, dann auf die schöne 5km Pendelstrecke entlang des Mains und dann nach 20 Laufkilometern ins Ziel.

Beim Schwimmen suchte ich mir zunächst die schnellsten Füße für den Wasserschatten, musste aber einsehen, dass ich das Tempo an diesem Tag über die gesamte Strecke nicht mitgehen können würde. Dann reihte ich mich hinter der Zweiten ein, aber auch das war etwas zu schnell und so wartete ich auf die nächste, um mit dieser zusammen zu schwimmen. Schon in der 2. der 3 zu schwimmenden Runden schwammen wir in die ersten Überrundeten hinein und besonders in der 3. Runde glich der Trebgaster Badesee einem Whirlpool, überall Athleten, an denen wir irgendwie vorbeikommen mussten. Es wurde relativ hektisch und so war ich froh, als ich nach etwas unter 35min in die erste Wechselzone einlief – fast zeitgleich mit der Dritten, mit 2 Minuten Rückstand auf die Erste und noch vor der Favoritin Katrin Esefeld. In der Wechselzone ließ ich ein paar Sekunden liegen, weil der Neo nicht in die Tüte wollte und ich dann auch mein Hinterrad nicht aus dem Ständer bekam, aber dann ging es endlich aufs Rad und ich hatte von Anfang an richtig gut Druck. Nach ca. 5km kam dann Katrin auch von hinten angefahren, in Begleitung des TV-Motorrads. Beim nächsten Flachstück fuhr ich allerdings wieder an ihr vorbei und wurde auch kurz vom TV begleitet, bevor sie am nächsten Berg nach vorne verschwand. Nach 1,5 Runden auf der Radstrecke, ich hatte mich schon fast damit abgefunden, auf Platz 2 in die Wechselzone zu kommen, nachdem ich die beiden schnellsten Schwimmerinnen einholen konnte, sah ich auf einmal Katrin weiter vorne. Relativ schnell kam ich näher und überholte sie. Allerdings kam sie, als es zum dritten Mal den Anstieg hoch ging, wieder an mir vorbei. Aber ich verlor fast nichts auf sie und so ging ich nach dem letzten Hügel erneut an ihr vorbei. Mit ca. 1,5min Vorsprung kam ich in die Wechselzone. Die letzten 8km hatte ich locker angehen lassen und so war ich überrascht, dass ich noch mit so großem Vorsprung zum Laufen wechselte. Dies war die Disziplin, vor der ich am meisten Respekt hatte. Meine Achillessehne machte mir bereits die ganze Woche zu schaffen und so war ich am Tag zuvor nicht mal sicher, ob ich überhaupt laufen könnte. Die ersten Schritte waren dann auch ziemlich schmerzhaft und es wurde auch im Rennverlauf nicht wirklich besser. Nach dem ersten Wendepunkt bei Kilometer 5 sah ich dann zum ersten Mal die Konkurrenz. Katrin war mir schon recht nah gekommen und auch die Dritte, Vierte und Fünfte liefen zügig, lagen noch weiter zurück. Bei km 7 wurde ich etwas langsamer und so überraschte es mich nicht, dass Katrin dann bei km 8 oder 9 an mir vorbei lief. Mein linker Fuß kribbelte etwas, so als sei er eingeschlafen, und die rechte Sehne tat ziemlich weh. Katrin gewann schnell an Vorsprung und war bald fast außer Sichtweite auf der schnurgeraden Laufstrecke. Zwischenzeitlich dachte ich kurz daran, nur den 2. Platz nach hinten abzusichern, aber ab km 13 beschloss ich, die nächsten beiden Kilometer bis zum Wendepunkt etwas zügiger zu laufen und zu schauen, was noch geht. Am Wendepunkt war ich dann schon wieder ziemlich nah gekommen. Entgegen kommende Athleten riefen mir unterschiedliche Abstände zu, mal 15 sec, mal 30 sec. Aber ich sah Katrin ja und sah auch, dass ich zügig näher kam. Nun erinnerte ich mich an die Sprintdistanzen die letzten beiden Wochenenden. Dort war ich schnelle 5km gelaufen. Das konnte ich also. Sehr müde fühlte ich mich noch nicht, nur die Sehne tat weh, aber sonst war es bisher recht locker gewesen. Also beschleunigte ich und erreichte kurz vor km 18 Katrin. Ich beschloss, sofort vorbeizugehen, um bis zum Ziel noch genügend Zeit zu haben einen eventuellen Gegenangriff erneut kontern zu können, einen Zielsprint wollte ich vermeiden. Aber der Gegenangriff blieb aus. Auf den letzten 2km konnte ich noch einen Vorsprung von 1:30min rauslaufen und mich dann von zwei Mönchen über die Ziellinie zu meinem ersten Deutschen Meistertitel  über die Mitteldistanz begleiten lassen. Eine rundum schöne Veranstaltung bei perfektem Wetter, mit tollen Helfern und einer super Stimmung! Und dieses Mal blieb ich dank der Unterstützung und Umstellung auf Produkte der Marke Sponser von Magenproblemen oder Leistungseinbrüchen auch verschont :)

Ergebnisse

Bericht der DTU

Bericht auf tri2b.com

Bericht auf tri-mag.de

Bericht auf triathlon.de





 









Foto:
Michael Passing

















v.l.n.r.: 5. Angela Kühnlein, 4. Stefanie Kuhnert, 3. Julia Leenders,
2. Katrin Esefeld, 1. Dana Wagner
Foto: Hans-Peter Grünebach

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